Die letzte Hexe wurde in Straßberg verbrannt.

In Straßberg wurde der Überlieferung zufolge die letzte Hexe verbrannt..

Letzte Hexe von Straßberg

Foto: Patrick Weckerlein

Wenn man sich alte Schriftstücke ansieht, kommt schon raus das auch die Schwaben nicht unbedingt die “GUTEN” waren. Schnell konnte man sich von dem einen oder anderen Rivalen oder Rivalin verabschieden in dem man behauptete der oder diejenige sei eine Hexe oder mit dem Teufel im Bunde.

So ging es wohl auch der letzten Hexe, die in Straßberg (Hohenzollern) verbrannt wurde.

Von einer Bekannten, die angeblich diesen Ort schon besucht hatte, haben wir den Hinweis bekommen wo dieser Ort zu finden ist.

Ungefährer Wortlaut: “Wenn Ihr Richtung Straßberg rein fahrt, direkt nach dem Ortsschild links den Wald rauf.”

Super wenn das so einfach ist dann.. LOS.

In Straßberg angekommen, war da nichts mit links weg und den Wald rauf, alles was wir fanden waren Häuser.

Daher fuhren wir durch den beinahe, natürlich nur an diesem Tag, ausgestorbenen Ort und fragten einen netten Herrn der gerade über die Straße zu seinem Auto ging.

Der wusste aber nichts von einer Hexe oder gar von einer Hexenverbrennung.

Wir waren schon etwas enttäuscht und sind einfach nur so durch den Ort gefahren. Wir haben mal kurz angehalten und auf einmal stand ein anderes Auto neben uns und darin saß der nette Mann von vorhin und eine Frau.

Er stieg aus und sagte das seine Frau was über diese Hexe wusste und tatsächlich Sie kannte die Geschichte. Das beste an der ganzen Sache war das die beiden wirklich nett waren und uns gezeigt haben wo das gewesen sein soll.

Wir fuhren also einmal quer durch den ganzen Ort und dann einen kleinen Weg entlang Richtung Wald, ganz am Rande sei erwähnt wir hätten das niemals gefunden (vielen Dank dafür nochmals).

Wir sind also angekommen, an dem Platz an dem die letzte Hexe verbrannt worden sein soll, was wir dort fanden war ein alter Baum mit ordentlichem Durchmesser, der zwischenzeitlich unter Naturschutz stand, leider aber zwischenzeitliche abgebrochen war.

Das kleine Schild das an dem Baum angebracht ist, sagte nur etwas über den Naturschutz aus, nichts über die Hexe.

Schade wir hatten uns etwas mehr vorgestellt, sogar erwartet. Trotzdem … es gibt mehr in der Gegend zu erkunden als man so denkt.

Alles wurde privat recherchiert und geprüft und angefahren, wer noch zusätzliche Informationen anbieten kann, würden wir gerne unseren Bericht ergänzen.
Einer der nächsten Fälle wird die schwarze Hand in Onstmettingen werden, vielleicht bekommen wir ja schon vorab Infos was sich dort zugetragen haben soll.

Februar 24th, 2017 by